Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. 2. Kor. 12,9 Dich quält ein Leid, du möchtest dich verstecken, dass keiner sieht, wie sehr du zagst und bangst? Du wünschst dir Hilfe, Schutz, um dich zu decken, dass niemand deine Schwäche spürt, die Angst... Jetzt bist du stark! Schon hat dich Gott in Händen, dass er dich birgt, und nichts dir schaden kann. Er wird dein Leiden, allen Schrecken wenden, in seiner Hut fängt Trost und Hoffnung an. Vergiss doch nicht, wie oft es schon geschehen: Du warst am Ende, deine Kraft verging. Du durftest Gottes Hilfe spüren, sehen... und wusstest wohl, woran dein Leben hing. Und kamst hindurch! Dein Gott hat dich gehalten! Du riefst den Höchsten und bliebst nicht allein. So ist es stets: Wo wir die Hände falten, da tritt Gott selbst in unsre Nöte ein. Sei ganz gewiss: Du magst von allen Seiten bedrängt, geängstet sein und sehr bedroht. Da wo du schwach bist, wird dich Gott begleiten, führt dich mit starker Hand noch durch den Tod! Manfred Günther Gedicht zur Jahreslosung 2012